Die beiden Versicherungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert in erster Linie Ihr Einkommen ab, wenn Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausüben können. Dabei spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob die Ursache ein Unfall oder eine Krankheit ist.
Eine Unfallversicherung konzentriert sich dagegen auf dauerhafte gesundheitliche Folgen eines versicherten Unfalls und stellt dafür vor allem Kapital zur Verfügung.
Deshalb ist die Unfallversicherung für viele Menschen eine Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung – und kein Ersatz dafür.
Es gibt allerdings Situationen, in denen eine Unfallversicherung besonders interessant sein kann, beispielsweise bei:
- körperlich oder handwerklich tätigen Personen
- sportlich sehr aktiven Menschen
- Selbstständigen
- Familien mit Kindern
- Personen mit erhöhtem Freizeitrisiko
- Menschen, für die eine Berufsunfähigkeitsversicherung aufgrund von Vorerkrankungen nur schwer oder gar nicht möglich ist
Ob eine Unfallversicherung für Sie tatsächlich sinnvoll ist, sollte deshalb immer individuell betrachtet werden.